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Oh nein - ein Trauma!

Das Wort Trauma fliegt ja einem ja oftmals um die Ohren. Aber was ist ein Trauma eigentlich?


Ein Mensch kann ein Trauma bekommen, wenn er oder sie eine außergewöhnliche Bedrohung oder ein belastendes Ereignis von katastrophalem Ausmaß erlebt haben. Dann spricht man von einer posttraumatischen Belastungsstörung.

So viel zur Theorie.

Aber was ist mit Ereignissen, die wir nicht als katastrophal, aber wirklich belastend erleben? Oder Dinge, an die wir uns nicht so wirklich erinnern können, aber uns schwer auf der Seele liegen?


Was ich oft höre: »Anderen geht es viel schlechter als mir. Warum nur kann ich ES nicht einfach hinter mir lassen?«


Die Wahrheit ist, manche Dinge kann man nicht einfach so hinter sich lassen. Es gibt Situationen, die unseren Körper und unseren Geist einfach überfordern und das, was wir normalerweise machen - Erlebnisse katalogisieren und in verschiedene Schubladen im Gehirn stecken - funktioniert nicht. Für uns persönlich ist es ein außergewöhnlich belastendes Ereignis.


Manchen Mensch hilft es darüber zu sprechen. Andere schaffen es, durch eine Verbindung zu ihrem Körper eine Verarbeitung zu beginnen und wieder andere können eine Integration des Erlebten erreichen, indem sie eine fokussierte Reise zu sich selbst erleben. Der richtige Weg ist immer individuell und immer dann richtig, wenn er hilft.


Wichtig

ist vor allem eines im Kopf zu behalten: Jeder entscheidet für sich selbst, was ihn belastet. Manchmal denken wir auch, über etwas hinweg zu sein und plötzlich klopft es wieder an der Tür. Überraschung! Aber anstatt den ungebetenen Gast wegzuschicken und so zu tun, als kennen wir ihn nicht, hilft es, ihn einzuladen. Ins Gespräch zu kommen. Und mit der Verarbeitung zu beginnen.



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